Brownies

Saftige, leckere, dichte Brownies, so wie sie eben sein müssen!

Auf der Suche nach einem neuen leckeren Kuchenrezept das ich als nächstes mit glutenfreiem Mehl ausprobieren könnte kamen mir Brownies in den Sinn. Hmmm Brownies, die mag jeder – jeder der Schokolade mag. Das es tatsächlich Brownies werden stand fest, als ich auf einem meiner Lieblings-Foodblogs Zucker, Zimt und Liebe ein tolles Brownie Rezept fand. – Super schöner Blog übrigens, mit tollen Fotos, vielen leckeren Rezepten und hilfreichen Tipps. Unbedingt mal hinsurfen und durchstöbern – es lohnt sich!

Die Brownies sind perfekt! Innen schön dicht und saftig und oben leicht crisp. Außerdem sind sie recht schnell gemacht. Das Rezept ist übrigens für glutenfreies Mehl genauso gut geeignet wie für normales Mehl.

Damit die Brownies richtig lecker und glutenfrei werden ist die Wahl der Schokolade wichtig. Unglaublich viele Schokoladen enthalten Gluten oder Spuren davon. Also, gut aufpassen und die Zutaten lesen! Ich habe wieder die Zartbitterschokolade mit 50% Kakaoanteil von ReWe Beste Wahl verwendet. Eine Schokolade mit 60% oder mehr wäre sicher auch sehr lecker, konnte ich diesmal glutenfrei jedoch nicht finden. Die anderen Zutaten sind einfach und gehören quasi zur Küchen Standard Ausrüstung.

Zutaten:

185g Butter, in Würfeln
185g glutenfreie Schokolade, in Stücke gebrochen
3 Eier, Größe L
225g Zucker
85g Mehl, von Schär Kuchen&Kekse, glutenfrei
40g Kakaopulver

Die leckersten Brownies ever! - funktioniert prima mit glutenfreiem Mehl

Zubereitung:

  • Butter und Schokolade in einem Wasserbad schmelzen. Wie immer beim Schokolade schmelzen aufpassen, dass die Temperatur nicht zu heiß wird und kein Wasser in die Schokolade kommt. Denn dann wird die Schokolade krümelig und ist nicht mehr zu retten. Am besten auf ganz niedriger Temperatur das Wasser für das Wasserbad erhitzen.
  • Sobald die Schokolade und die Butter komplett geschmolzen und gut miteinander vermischt sind, die Schüssel aus dem Wasserbad nehmen und die Masse auf Zimmertemperatur runter kühlen lassen.
  • Während sich die flüssige Schoki abkühlt schon mal den Backofen auf 180°C Ober- und Unterhitze vorheizen.
  • Backform (oder Brownieform) von ca. 20x20cm fetten und mit Backpapier auslegen. Wenn man keine eckige Backform hat, kann man auch eine geeignete runde Backform nehmen. Ich habe z.B. meine 23cm PushPan verwendet (so eine von Lakeland). – Das Umrechnen von einer eckigen Backform zu einer geeignete Springform ist denkbar einfach. Wichtig ist am Ende in etwa die gleiche Fläche zu haben. Wer die Formel für eine  Kreisfläche nicht parat hat, here we go: Kreisfläche = π * r2
  • Wenn die Schokomasse auf Zimmertemperatur ist, Eier und Zucker mit einem Handmixer schaumig schlagen. Richtig lange, bis sich die Masse deutlich vermehrt hat und man mit dem Mixer eine Spur ziehen kann. Das kann schon mal 5 – 10 Minuten dauern, je nach Mixer. Das lange Schlagen ist wichtig, da wir kein Backpulver verwenden wollen und dies die einzige Möglichkeit der Masse etwas Luft zu verpassen.
  • Ab jetzt wird nur noch mit dem Teigschaber oder einem Holzlöffel gearbeitet, nicht mehr mit dem Handmixer!
  • Die abgekühlte Schokoladenmasse zu der Eiermasse geben und mit dem Teigschaber unterheben, bis alles schön vermengt ist.
  • Kakao und Mehl mischen, über den Teig sieben und wieder mit dem Teigschaber vorsichtig unterheben bis wir eine homogene Masse haben in der sich das Mehl komplett aufgelöst hat.
  • Den Teig in die Backform geben und etwas glatt streichen.
  • Mit der Backzeit ist so eine Sache, je nach Backform und Ofen kann es hier Unterschiede geben. Mein Teig war nach 30 Minuten fertig, d.h. die Mitte war fest und hat sich beim an der Form Rütteln sich nicht mehr bewegt. Das ist genau der Punkt den man abpassen muss für die richtige Browniekonsistenz. Ab ca. 30 Minuten sollte man das mal prüfen, es kann auch gut sein, dass es bis zu 40 Minuten dauert. Auf keinen Fall mit der Backzeit übertreiben und den Teig zu lange im Ofen lassen! Dann wird der Brownie viel zu hart, das wollen ja vermeiden.
  • Also, wenn in der Mitte nix mehr wabbelt raus damit aus dem Ofen. In der Form dann ca. 1 Stunde abkühlen lassen. Schliesslich mit Frischhaltefolie bedecken und über Nacht im Kühlschrank lassen.
  • Nach einer Nacht oder zumindest ein paar Stunden im Kühli sollte der Teig sich gesetzt und verdichtet haben. Jetzt ist die beste Zeit diesen in Würfel zu schneiden. Die Teilchen haben es in sich, lieber nicht zu große Stücke schneiden. Und dann genießen …. hmmm der ist so köstlich.

Saftige, leckere, dichte Brownies, so wie sie eben sein müssen!

Danke nochmal an Jeanny von Zucker, Zimt und Liebe für dieses köstliche Rezept!